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Warum Ampermo der richtige Projektpartner ist

Landwirtin und Verpächterin Ingrid Heidemann berichtet aus erster Hand über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ampermo.

Projekt-Highlights
Ort: Erisweiler
Projekt: 20 MWp Photovoltaik plus 60 MWh Grün- und Graustromspeicher
Entwicklungszeitraum: Juni 2023 bis November 2024

Kurzinterview

Ingrid Heidemann ist Landwirtin und Unternehmerin. Nach ihrem Studium der Landwirtschaft übernahm sie den elterlichen Hof und baute diesen gemeinsam mit ihrem Mann schrittweise aus. Im Laufe der Jahre kamen Forstwirtschaft und eine lokale Nahwärmeversorgung hinzu. Mit der Zeit entstand zudem die Idee, Flächen für erneuerbare Energien bereitzustellen. Im Gespräch mit unserem Geschäftsführer Maximilian Heilgemair berichtet Frau Heidemann, wie aus einer ersten Idee – begleitet von anfänglichen Vorbehalten – ein Vorzeigeprojekt wurde und warum sie mit Ampermo den richtigen Partner für diesen Weg gefunden hat.

Liebe Frau Heidemann, wie kamen Sie auf die Idee, Ihre Flächen für erneuerbare Energien zur Verfügung zu stellen?

Auslöser waren tatsächlich mehrere Anfragen von Projektentwicklern. Anfangs habe ich intensiv darüber nachgedacht, ob es sinnvoll ist, Ackerflächen für die Energieerzeugung aufzugeben. Gleichzeitig glaube ich als Landwirtin an das Prinzip geschlossener Kreisläufe, also daran, das zu nutzen, was vor Ort vorhanden ist. Ereignisse wie die Fukushima-Katastrophe und die Corona-Pandemie haben mir deutlich gemacht, dass Unabhängigkeit durch dezentrale Energieversorgung unsere Gesellschaft resilienter macht.

Die Aufgabe von Ackerland ist eine große Entscheidung. Was hat Sie letztlich dazu bewegt, diesen Schritt zu gehen?

Mir wurde bewusst, dass die Energiewende vor allem im ländlichen Raum stattfindet und Landwirtinnen und Landwirte hier eine aktive Rolle einnehmen können. Gleichzeitig bietet ein solches Projekt die Möglichkeit, wirtschaftlich zu profitieren und sich ein Stück weit von der Volatilität landwirtschaftlicher Erträge zu lösen, die beispielsweise durch Wetter, Regulatorik oder Schädlinge beeinflusst werden. Nach dem Ende der Betriebsphase kann der Boden wieder landwirtschaftlich genutzt werden. Zudem halte ich es für sinnvoll, intensiv genutzten Flächen über einen längeren Zeitraum hinweg eine Pause zu ermöglichen, damit sie auch für kommende Generationen produktiv bleiben.

Warum haben Sie sich bei der Vielzahl an Anfragen letztlich für eine Zusammenarbeit mit Ampermo entschieden?

Der Kontakt zu Ampermo kam über eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis zustande. Von Beginn an hat mich die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe überzeugt. Das Angebot war wirtschaftlich attraktiv und zugleich verständlich aufgebaut. Ich hatte jederzeit das Gefühl, fair behandelt zu werden. Besonders hilfreich war auch die Unterstützung bei der Entwicklung einer passenden Struktur für die spätere Übergabe des Hofes an meine Kinder.

Wie haben Sie die Projektentwicklung erlebt?

Die Kommunikation mit Ampermo war durchgehend sehr gut. Ich fühlte mich stets informiert und konnte mich jederzeit melden. Neben der fachlichen Kompetenz habe ich vor allem die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit geschätzt. Herausforderungen, etwa bei der Trassensicherung oder der Suche nach Ausgleichsflächen, wurden gemeinsam und zügig gelöst. Die Projektentwicklung verlief insgesamt reibungslos und so, dass es auch aus der Gemeinde heraus keine negative Resonanz gab. Während des gesamten Prozesses hatte ich das Gefühl, dass es sich nicht nur um ein Projekt von Ampermo handelt, sondern um ein gemeinsames Vorhaben.

Wenn Sie heute zurückblicken: Würden Sie das Projekt erneut umsetzen? Und was würden Sie anderen Eigentümerinnen und Eigentümern mit auf den Weg geben?

Ja, auf jeden Fall. Ich kann Ampermo anderen Flächeneigentümerinnen, Flächeneigentümern und Landwirten uneingeschränkt als Partner empfehlen. Grundsätzlich rate ich dazu, sich auch bei attraktiven Konditionen ausreichend Zeit zu nehmen, um Verträge genau zu verstehen und mögliche Auswirkungen zu bedenken. Dazu zählen etwa Fragen der Hofübergabe, der Aufgabe von Ackerflächen oder auch die Dynamik innerhalb der Gemeinde. Für all diese Themen haben wir gemeinsam mit Ampermo gute und tragfähige Lösungen gefunden.

Vielen Dank, Frau Heidemann, für das offene Gespräch und die sehr gute Zusammenarbeit. Wir hoffen, dass dieses Interview zeigt, wie Energiewende und Landwirtschaft erfolgreich Hand in Hand gehen können.